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Frühzeitig vorsorgen - Die Zukunft des Kindes finanziell absichern

Die Absicherung eines Kindes für seine Zukunft ist wichtig und sollte bereits früh in Angriff genommen werden. Eltern wollen ihrem Nachwuchs schließlich eine gute Ausbildung ermöglichen, ein Studium bestmöglich finanzieren und auch den Unterhalt in dieser Zeit weiterhin bezahlen können.
Tipps für Eltern - Familienleben und Freizeit: Frühzeitig vorsorgen - Die Zukunft des Kindes finanziell absichern

Die Vorsorge für den Nachwuchs sieht aber noch viel mehr vor als nur den bloßen Unterhalt. Stattdessen fallen ebenfalls Kosten für den Führerschein an oder für einen Urlaub mit Freunden. Darüber hinaus ist natürlich auch ein Zuschuss für die erste eigene Immobilie etwas, worauf Eltern in Form von einer Geldanlage sparen können.

Von diesen Rücklagen gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die alle Vor- sowie Nachteile haben. Daher ist es wichtig, diese vergleichend zu betrachten. 


Wohnt das Kind nicht mehr zu Hause, kommen zusätzliche Kosten auf die Eltern zu. Sei es aufgrund der Miete, anfallender Gebühren, des Taschengeldes oder wegen anderen Beträgen wie Versicherung oder Wohnungskaution. 


Die Lebenssituation des Kindes

Kinder im Studium

Das Studium erfordert nicht nur für den Nachwuchs eine Kraftanstrengung, sondern auch für die Eltern. Es gilt, den Unterhalt und wenn möglich auch die Wohnung zu bezahlen, sodass sich der Sprössling voll auf die akademische Ausbildung konzentrieren kann. Anders als bei einer betrieblichen Ausbildung verdient dieser nicht zwingend Geld nebenher. Er kann arbeiten gehen, was grundsätzlich auch zu empfehlen ist, um Erfahrungen zu sammeln und auf eigenen Füßen zu stehen, doch das ist nicht immer möglich. Für die Eltern heißt das dann, wenn kein BAföG realistisch ist, neben der Miete und der Kaution, auch die Studiengebühren sowie die Lebenshaltungskosten zu finanzieren.

Kinder in Ausbildung

In der betrieblichen Ausbildung haben die Eltern etwas mehr Geld zur Verfügung, denn in diesem Fall verdient der Auszubildende sein eigenes Gehalt. Das ist zwar nicht viel, erleichtert die Finanzierung jedoch erheblich. Nichtsdestotrotz sind auch hier weitere Beträge zu zahlen, falls der Nachwuchs bereits eine eigene Wohnung bezogen hat. Ist dies nicht der Fall, so sollten die Eltern dem Nachwuchs raten, einen Teil des Geldes selbst anzulegen, da keine Miete zu zahlen ist und auch die Verpflegung häufig weiterhin von den Eltern gestellt wird.

Auslandsaufenthalt für das eigene Kind

Nach dem Schulabschluss zieht es die Kinder häufig in die Ferne. Sie machen ein "Work and Travel", bereisen ferne Länder und lernen neue Kulturen kennen. Im Falle eines Auslandsaufenthalts mit einem entsprechenden Visum ist es erlaubt, im Zielland arbeiten zu gehen. Ist das der Fall, so können sich die Reisenden selbst versorgen. Trifft dies nicht zu, so werden zunächst die Eltern um einem Zuschuss gebeten. Rücklagen für das Kind können hier einen Teil der Reise finanzieren.

Rechtlicher Anspruch des Kindes auf Unterstützung

Unterhaltspflicht der Eltern

Eltern sind verpflichtet, für ihre Kinder zu zahlen, grundsätzlich bis zum 18. Lebensjahr. Danach, so berichtet die Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen, steht dem Nachwuchs weiterhin Unterhalt zu, sofern sich dieses noch in der Ausbildung befindet. Dazu gehört neben der normalen Ausbildung auch das Studium. Im Falle eines Studiums besteht diese Verpflichtung bis zum Ablauf der Regelstudienzeit. Anders sieht das aus, wenn das Kind an einer Krankheit oder eine Behinderung leidet. Dann ist der Unterhalt länger zu zahlen. Wichtig ist ferner, dass dies nur für die erste Ausbildung des Kindes gilt. Bricht der Sprössling also die Lehre oder das Studium ab, so sind die Eltern nicht mehr dazu verpflichtet, im Falle eines zweiten Versuchs, für den Unterhalt aufzukommen. Hier gilt jedoch ein Ausnahmefall. Macht etwa eine Tochter eine Ausbildung zur Krankenschwester und beginnt unmittelbar nach Beendigung derer mit einem Studium der Medizin, so sehen viele Gerichte dies als eine zusammenhängende Ausbildung an. Eine ähnliche Situation besteht bei einem Bachelorabschluss, auf dem ein Masterstudiengang folgt.

Höhe des Unterhalts an das Kind

Frühzeitig vorsorgen - Die Zukunft des Kindes finanziell absichern

Vorab ist zu sagen, dass kein Elternteil mehr zahlen muss, als es wirtschaftlich tragen kann. Daher ist es nicht möglich, pauschal einen fixen Betrag als Unterhalt zu nennen. Stattdessen wird es anhand von Freibeträgen sowie einer Richtlinie, der Düsseldorfer Tabelle, reglementiert. Diese legt fest, welche Unterhaltshöhe bei welchem Gehalt zu zahlen ist. So fällt bei einem durchschnittlichen Nettoeinkommen von 1.500 Euro ein Betrag von 504 Euro an, sobald das Kind die Volljährigkeit erreicht hat. Bei einem Gehalt von 2.000 Euro netto sind es bereits 530 Euro.

Der Höchstbetrag, der in Form von Kindesunterhalt zu zahlen ist, beläuft sich auf über 800 Euro. Ist das der Fall, wird dies jedoch, sofern das Einkommen des Unterhaltspflichtigen über 5.100 Euro liegt, situationsabhängig errechnet. Weitere Informationen zu den unterschiedlichen Summen dem Einkommen entsprechend, sind der Düsseldorfer Tabelle zu entnehmen. Wichtig ist, dass den Kindern, egal, ob sie noch im Elternhaus wohnen oder nicht, das Geld zusteht. Im ersten Fall sind jedoch Lebenshaltungskosten mit einzuberechnen.

Jedem Kind steht Unterhalt zu - Pixabay © StockSnap (CC0 1.0)

Am Beispiel eines Studierenden, der nicht mehr im Elternhaus wohnt, sind monatlich 670 Euro angemessen. Diese Summe enthält die Kosten für die Unterkunft, die Nebenkosten sowie die Lebenshaltungskosten.

Es wird also deutlich, dass es durchaus angebracht ist, sich bereits in frühen Kindesjahren mit der Finanzierung dieser kritischen Zeit auseinanderzusetzen. Das hat zweierlei Gründe:

  1. Eltern wollen ihren Kindern die bestmögliche Ausgangssituation ermöglichen, damit sich diese auf ihre zukünftige Karriere konzentrieren können.
  2. Es ist im Interesse der Erziehungsberechtigten, wenn sie diese Gebühren bereits im Vorfeld ansparen, um ihren eigenen Lebensstil nicht einschränken zu müssen.

Die Finanzierungsmöglichkeiten - ein Vergleich

Um diese zusätzlichen Kosten stemmen zu können, ist es wichtig, die richtige Finanzierung zu wählen. Im Folgenden werden unterschiedliche Möglichkeiten vorgestellt, die alle ihre Vor- sowie Nachteile haben. Während eine Anlageform etwa durch besondere Sicherheit trumpft, hat die andere aufgrund der hohen Rendite ihren Reiz. Grundsätzlich ist es jedoch wichtig, die für sich selbst passende Variante zu finden, um so die Zukunft der Sprösslinge gewährleisten zu können.

Der Banksparplan

Die Wirtschaftswoche beschreibt die Anlageform des Banksparplans, der laut der allgemeinen Meinung zwar sicher, allerdings nur sehr schlecht verzinst ist. Diese Ansicht ist jedoch, so die Meinung des Finanzmagazins, nicht mehr aktuell. Denn mit ein wenig Recherche finden sich auch hier Angebote, die ordentliche Zinsen aufweisen können und darüber hinaus weiterhin die notwendige Sicherheit gewährleisten.

  • Höhere Renditen als erwartet
    Um eine höhere Rendite zu erhalten, ist es vonnöten, die unterschiedlichen Angebote einem Vergleich zu unterziehen. Denn es gibt viele Banken, die statt lediglich einem Grundzins ebenfalls Boni auszahlen, welche entsprechend der eingezahlten Summe höher oder niedriger ausfallen. Zusätzlich kann dieser mit der Zeit auch noch ansteigen. So entpuppt sich, sofern das richtige Angebot gewählt wird, diese Anlageform trotz der eigentlich mageren Rendite, doch als sehr erschwinglich. Experten empfehlen ferner einen Vertrag, der über einen hohen Grundzins verfügt.

Weiterhin beliebt beim Hausbau: Der Bausparvertrag. Pixabay © iyellows (CC0 1.0)

  • Vor- und Nachteile des Banksparplans
    Die großen Vorteile dieser Anlageform sind die niedrigen Provisionen sowie die geringen Abschlussgebühren. Im Gegensatz zu manch anderen Varianten lässt sich bereits hier Geld sparen. Allerdings ist auch in diesem Fall eine ausführliche Recherche gefragt. Gerade für jüngere Sparer sind diese Anlageformen gut geeignet, denn es fallen regelmäßige Raten an, die die Eltern sozusagen zum Sparen zwingen. So müssen sie also monatlich einen bestimmten Betrag für die Vorsorge der Kinder zurückzulegen.

 

Der Bausparvertrag

Es wurde bereits angesprochen, dass es ebenfalls verbreitet ist, schon möglich früh mit der Unterstützung des Kindes zu beginnen, damit es später über ein Startkapital für eine eigene Immobilie verfügt. Der Bausparvertrag ist eine der Möglichkeiten, die sich für jenen Zweck am besten anbieten. Die Grundlage dieser Anlageform ist das Kollektivprinzip, das vorschreibt, dass alle Bausparer in eine gemeinsame Kasse einzahlen, aus der wiederum die Auszahlungen getätigt werden. Dabei ist nicht zwingend Pflicht, diesen Vertrag tatsächlich als Sparplan für den Bau oder Erwerb einer Immobilie zu nutzen. Außerdem ist es möglich, die Verträge staatlich fördern zu lassen, in Form des Wohnriesters. In diesem Fall stünde dem Sparer, wenn er seine Einzahlungen regelmäßig tätigt, eine staatliche Zulage zu. Folgende Grafik erläutert näher, welche Zuschüsse bei dem jeweiligen Familienstand möglich sind. Dies ist allerdings nur dann gewährleistet, wenn der Sparer selbst in die Immobilie einzieht. Es handelt sich also um eine Eigenheimrente.

Quelle: https://www.aktuelle-bauzinsen.info/bausparvertrag.html  Quelle: https://www.aktuelle-bauzinsen.info/bausparvertrag.html  

Die einzelnen Phasen

  1. Ansparphase: 
    Hier zahlt der Sparer in Form eines Mindestbetrages das Geld dauerhaft auf sein Bausparkonto ein. Mindestens 40 Prozent des Gesamtbetrages müssen von diesen Raten angesammelt werden. Monatlich fallen dabei drei Promille der Summe als Rate (Regelsparbetrag) an.
  2. Zuteilungsphase: 
    Diese tritt ein, sobald alle notwendigen Grundlagen erfüllt sind, also ein Mindestguthaben angespart sowie die Mindestvertragsdauer eingehalten wurde. Des Weiteren gibt es eine Prioritätenliste, auf der die Bausparer aufsteigen können, wenn sie über eine gute Bewertungszahl verfügen. Diese sowie das angesparte Geld sind schließlich für die Reihenfolge der Zuteilung ausschlaggebend.
  3. Darlehensphase:
    Jetzt kann der Sparer final seinen Anspruch geltend machen. Die Höhe berechnet sich schließlich aus einer Differenz zwischen Bausparsumme sowie dem Geld auf dem Bausparkonto.

Vor- und Nachteile des Bausparvertrags

Die drei Phasen eines Bausparvertrags

Es gibt eine Reihe von Vor-  und Nachteilen, die das Bausparen mit sich bringt. So verfügt der Kunde über eine Zinssicherheit, denn Schwankungen haben keine Auswirkungen auf den Sparplan. Des Weiteren gibt es, sofern das Angebot einer staatlichen Förderung unterliegt, eine Zusatzrendite. Darüber hinaus ist der Anleger geschützt, das heißt, die Einlagen sind zusätzlich versichert. Doch neben den diversen Vorteilen sind auch einige Nachteile zu nennen. Hier fallen etwa die Unwissenheit hinsichtlich des Zuteilungszeitpunktes sowie die Nebenkosten ins Gewicht. Zusätzlich können sich fixe Zinsen negativ auswirken, da ein steigender Leitzins keine Vorteile mehr bringt. Schlussendlich ist hervorzuheben, dass die Zinsen beim Bausparen häufig niedriger sind als bei anderen Anlagemöglichkeiten mit einem ähnlich geringen Risiko.

Der Fondsparplan


Es ist durchaus empfehlenswert, eine Anlage zu wählen, die bereits seit einigen Jahren besteht und über ein Volumen von mehreren Milliarden Euro verfügt.


Alternative für risikobereite Anleger

In diesem Fall wird das Geld in einen Investmentfonds gezahlt. Dabei funktionieren diese Anlagen, indem sie das Kapital bündeln und in andere Dinge investieren, beispielsweise Aktien oder auch Wertpapiere. Dabei schwingt jedoch immer ein gewisses Risiko mit. Im Gegenzug kann die Rendite allerdings sehr hoch anfallen. Das muss Eltern bewusst sein, wenn sie ihr Geld anlegen möchten. Experten empfehlen daher, einen Fonds zu wählen, der über eine sehr breite Streuung verfügt, da auf diese Weise sichergestellt ist, dass die Schwankungen auch im Falle einer wirtschaftlichen Rezession nicht zu heftig ausfallen werden. Wichtig sind zudem das Alter des Fonds sowie das Volumen. Die Renditen sind zwar nicht so hoch, allerdings liegt das Geld sicher. Fachleute legen nahe, eine längere Laufzeit zu wählen, etwa von der Geburt bis zur Volljährigkeit, da diese ebenfalls über die Sicherheit des Geldes entscheidet.

Vor- und Nachteile des Fondsparplans

Der Fondsparplan wird von den Aktienkursen beeinflusst. Pixabay © grz3s (CC0 1.0)

In diesem Artikel werden die Vor- sowie die Nachteile, die ein Fondsparplan mit sich bringt, dargelegt. Zu den positiven Aspekten zählt, dass sich die Anleger ihre Fonds frei aussuchen und ohne Gebühren den Sparplan pausieren oder sogar beenden können. Darüber hinaus können niedrige oder hohe Beiträge ausgewählt werden. Der Plan ist also äußerst flexibel. Nachteile sind zum einen die Schwankungen, die durch die Wirtschaft und die Aktienkurse auftreten können. Darüber hinaus sind Anleger häufig nicht richtig informiert, denn schlicht jeder kann diese Fonds kaufen. Des Weiteren reagieren die Inhaber der Fonds häufig vorschnell, wenn die Entwicklung stagniert. Fakt ist jedoch, wenn sich Anleger zunächst informieren oder einen Fachmann im Bekanntenkreis haben, der sie berät, dann ist es eine risikoarme Anlage, die eine angemessene Rendite auswirft.

Das Tagesgeldkonto


Das Geld ist auf dem Tagesgeldkonto sicher, denn es ist seitens der Europäischen Union festgelegt, dass dieses in Form einer Einlagensicherung einem Schutz unterliegt. 


Prüfung und Konditionen

Was ist eigentlich das Tagesgeldkonto? Im Grunde ist es ein Konto, das über keine Laufzeit verfügt und über das frei entschieden werden kann. Anleger können das Geld abheben oder auch neues einzahlen.Bei den Tagesgeldkonten stehen unterschiedliche Banken in einem Konkurrenzverhältnis. Daher ist es sinnvoll, sich zunächst alle Konditionen anzusehen. Nicht jedes Kreditinstitut gestattet etwa ein Tagesgeldkonto für Minderjährige. Ist dies der Fall, so kommt jedoch ein Vertrag zugunsten Dritter in Frage. Das bedeutet, dass das Konto zwar auf dem Namen des Kindes läuft, dieses jedoch nicht befugt ist, bis zur Volljährigkeit irgendwelche Geldbewegungen zu tätigen. Im Falle eines Tagesgeldkontos ist es empfehlenswert, den Vertrag zur Geburt des Kindes abzuschließen, und so von den Zinsen zu profitieren, die durch die lange Laufzeit sukzessive steigen. 

Vor- und Nachteile des Tagesgeldkontos

Die Vorteile dieser Anlageform liegen auf der Hand. Zum einen ist es die Flexibilität, die hier genannt werden muss, des Weiteren die Geldsicherheit sowie die Möglichkeit, dass auch andere Angehörige darauf einzahlen können. Der Nachteil dabei ist jedoch der häufig nur sehr geringe Zinssatz, was eine niedrige Rendite zur Folge hat. Wichtig ist also im Vorfeld zu klären, ob das Geld lediglich dort gelagert werden soll oder ob es auch durch Zinsen weitere Erträge erwirtschaften soll.

Festgeldanlage

Die Varianten

Bei einem Festgeldkonto gibt es unterschiedliche Möglichkeiten. Grundsätzlich ist diese Variante aufgrund der Sicherheit sehr gefragt, denn auch in diesem Fall gibt es die Einlagensicherung. Das Geld ist über einen bestimmten Zeitraum fest angelegt. Die Möglichkeit einer Auszahlung besteht also nur in Ausnahmefällen vor Ablauf des Vertrags. Dabei kann dieser über mehrere Jahre laufen. Sobald er abgelaufen ist, bekommt der Anleger sein Erspartes inklusive der Zinsen wieder zurück. Ist eine Auszahlung jedoch nicht erwünscht, so kann es in einem Folgevertag mit angepassten Zinsen erneut angelegt werden. Neben dem Festgeld gibt es mit dem Sparbrief und den Wertpapieren noch weitere Festzinsanlagen, die über ähnliche Kriterien verfügen.

Vor- und Nachteile der Festgeldanlage

Der Nachteil dieser Anlage ist die fehlende Flexibilität, der Vorteil hingegen die Verzinsung sowie die Sicherheit des Geldes, nicht nur seitens der Bank. Das Geld ist auch davor geschützt, vorzeitig vom Sparer abgehoben zu werden. Der Zinssatz ist im Vorfeld festgelegt und lässt sich nicht einfach ändern. Das ist ebenfalls von Vorteil, denn er kann sich im Laufe der Zeit zum negativen entwickeln. Allerdings kann sich das auch hemmend auswirken. Ein Zinssatz der heute attraktiv ist, kann in ein paar Monaten zu niedrig sein. 

Die Alternativen zur Finanzierung des eigenen Kindes

BAföG – Das Bundesausbildungsfinanzierungsgesetz

Sind die Eltern nicht in der Lage, über einen längeren Zeitraum Geld für ihr Kind anzulegen, so gibt es vom Bundesministerium für Bildung und Forschung die Möglichkeit, mittels BAföG das Studium zu finanzieren. 

Kriterien für eine Unterstützung

Um diese Unterstützung zu erhalten, dürfen die Erziehungsberechtigten nur über ein bestimmtes Einkommen verfügen. Dabei zählt das Gehalt aus dem vorletzten Kalenderjahr, bevor der Antrag gestellt wurde. Dazu gibt es bestimmte Freibeträge, die das zu berücksichtigende Einkommen der Eltern vermindern können.  

Durch BAföG können sich Studenten auf das Lernen konzentrieren. Pixabay © LouAnna (CC0 1.0)

Höhe der Zuwendungen

Hier können Eltern errechnen, welche Zuwendungen ihrem Kind während des Studiums zustehen. Es gibt Bedarfssätze, die sich darin unterscheiden, ob die Kinder bei den Eltern oder alleine wohnen und welche Ausbildungsstätte sie besuchen. Das folgende Beispiel zeigt die aktuellen Bedarfssätze für einen Student einer höheren Fachschule oder einer Hochschule.

Höhe der Zuwendungen

Vor- und Nachteile

Es existieren einige Vor- und Nachteile, die das BAföG mit sich bringt. Zunächst sei jedoch gesagt, dass bedürftige Studenten hier eigentlich keine Wahl haben, denn sie sind ohnehin auf dieses Geld angewiesen. Nichtdestotrotz werden im Folgenden alle wichtigen Aspekte stichpunktartig aufgeschrieben.

Vor- und Nachteile beim BAföG

 

Ausbildungskredit

Ausbildungskredite sind hilfreich, da gerade in Zeiten von Praktika oder Berufsausbildung das Einkommen sehr gering ist. Konnten bisher keine Rücklagen angespart werden, so ist dies eine weitere Möglichkeit, die Bildung des eigenen Kindes zu finanzieren. Dabei ist ein Volumen von mehreren tausend Euro möglich.

Eigenschaften des Kredits

Diese unterscheiden sich deutlich vom BAföG. Während letzteres an das Einkommen der Eltern gekoppelt ist, spielt dies in besagtem Fall keine Rolle. Des Weiteren ist es möglich, durch einen Ausbildungskredit Zweit- oder Drittausbildungen zu finanzieren. Der Ablauf ist wie bei einem herkömmlichen Kredit. So kann das Geld in Form von Monatsraten oder auch durch eine Einmalzahlung in Anspruch genommen werden. Anträge sind mit Hilfe elektrischer Formulare online möglich.

Vor- und Nachteile

Vor- und Nachteile des Ausbildungskredits

Anders als beim BAföG ist es gestattet, auch über das Erststudium hinaus, finanziell versorgt zu werden. Des Weiteren kann dieses Angebot mit dem BAföG kombiniert werden, sodass dem Studenten in kritischen Situationen, etwa wenn eine große Anschaffung notwendig ist, keine Schulden drohen. Auch eine Bonitätsprüfung, wie es bei anderen Krediten üblich ist, findet im Falle eines Ausbildungskredites nicht statt.

Nachteile sind die anfallen Mehrkosten, denn während sich BAföG schließlich zur Hälfte aus einem Zuschuss zusammensetzt, ist dies hier nicht der Fall. So liegt die Tilgungsrate beim BAföG lediglich bei 69 Euro monatlich in einem Zeitraum von 25 Jahren. Bei einem Kredit beläuft sich dies hingegen auf 265 Euro im Monat. 

Auswertung des Vergleichs

Neben den üblichen Versicherungen wie einer Privathaftpflicht oder einer Risikolebensversicherung, müssen Eltern auch in finanzieller Hinsicht ihre Kinder langfristig absichern. Dies ist notwendig, um später die Ausbildung oder das Studium zu bezuschussen. Im Grunde haben alle Sparmaßnahmen ihre Vor- und Nachteile. Hervorzuheben gilt der vermeintlich renditeschwache Banksparplan, denn dieser kann, wenn die richtigen Angebote ausgewählt werden, durchaus zu anständigen Zinsen führen. Nicht empfehlenswert ist hingegen das Tagesgeldkonto. Zwar ist das Geld hier vor fremden Einflüssen geschützt, nicht jedoch vor den eigenen. So verlockt es zu sehr, im Falle eines finanziellen Notstandes, an diese Reserven zu gehen. Stattdessen bietet sich das Festgeld oder der Fondssparplan an. Das Geld kann über einen längeren Zeitraum angespart werden, bietet vernünftige Rendite und kann nicht unbedacht abgehoben werden. Gleiches gilt für den Bausparvertrag, der ebenfalls als sicher einzustufen ist und über einen fixen Zeitraum verläuft. Diese drei Varianten (Festgeld, Fondssparplan, Bausparvertrag) eignen sich für die Geldanlage zu Gunsten der Kinder.

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