Tipps für Eltern - Familienleben und Freizeit: Mutter und Tochter - der ewige Konflikt

Mutter und Tochter - der ewige Konflikt

Mütter und Töchter haben oft eine sehr enge Beziehung. Trotzdem kommt es zwischen den beiden auch zu den schlimmsten Streits. Wir erklären Ihnen, warum das so ist. Jetzt lesen und kommentieren.

Als kleines Mädchen hat Ihre Tochter Sie bewundert. Aber inzwischen ist sie in der Pubertät und die Begeisterung hat nachgelassen. Immer öfter müssen Sie sich anhören, dass Sie die schlimmste Mutter der Welt sind und dass Sie sowieso gar nichts verstehen.

Dabei meinen Sie es doch nur gut.

Schwierige Pubertät

Schon durch Schwangerschaft und Geburt sind Mutter und Tochter untrennbar verbunden. Erst durch die Nähe und Fürsorge einer Mutter kann ein Kind sich entwickeln und seine eigene Identität finden. Aber auch die Konflikte machen einen wichtigen Teil der Entwicklung aus. In der Pubertät kommt es oft zur radikalen Ablösung: Als Mutter fällt es Ihnen aber schwer, loszulassen.

Neid auf die Tochter

Und denken Sie mal ehrlich darüber nach: Sind Sie vielleicht auch etwas neidisch, dass Ihre Tochter  so frei und ungebunden ist, während Ihr Leben schon länger hauptsächlich aus Alltag besteht? Zu gerne würden Sie Ihre Träume in Ihrer Tochter verwirklicht sehen.

Selbstzweifel in Erziehungsfragen sind normal

Natürlich möchten Sie nur das Beste für Ihre Tochter und machen sich deshalb oft Sorgen: Geht sie den richtigen Weg? Habe ich alles richtig gemacht? Habe ich sie genügend auf das „wahre Leben“ vorbereitet? Versuchen Sie, das gegenüber Ihrer Tochter zum Ausdruck zu bringen, kommt jedoch oft etwas anderes an: Sie mischen sich ein! Ihre Tochter fühlt sich bevormundet, findet sie doch, sie sei längst alt genug, um ihre eigenen Entscheidungen zu treffen.

Und warum kritisieren Sie schon wieder Ihr Outfit? Gerade bei ihrem Äußeren, etwa Kleidungsstil und Haare, fühlen sich junge Mädchen oft von ihrer Mutter angegriffen.

Reden Sie offen mit Ihrer Tochter

Vorweg genommen: Perfekte Mütter gibt es nicht! Setzten Sie sich nicht selbst unter Druck.  Gestehen Sie sich stattdessen eigene Fehler ein und seien Sie Ihrer Tochter gegenüber offen und ehrlich. Je leichter es Ihrer Tochter fällt, sich in Ihre Situation zu versetzen, desto besser kann sie Sie verstehen. 

Wie haben Sie sich damals gefühlt?

Und auch anders herum kann dieser Perspektivwechsel helfen: Versetzten Sie sich mal in die Lage Ihrer Tochter und in Ihre eigene Jugend zurück. Sicher wollten Sie auch möglichst unabhängig von Ihrer Mutter sein. Sie werden sehen, dass Ihre Tochter Ihren Rat durchaus sehr zu schätzen weiß. Warten Sie einfach, bis sie selbst auf Sie zukommt und nach Ihrer Meinung fragt.

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