Quizze und Rätsel für Kinder – wie Kinder spielerisch dazu lernen können

Trockene Übungen und Leistungsdruck wirken sich kontraproduktiv auf das Lernen aus. Viel nachhaltiger ist die spielerische Art und Weise zur Wissensvermittlung. Allein das Nachahmen und Ausprobieren verschiedenster Dinge hat einen hohen Lerneffekt. Deshalb sollte man Kinder so wenig wie möglich ausbremsen, wenn sie die Welt der Erwachsenen erforschen möchten.

Kinder lieben Rätsel und Denksportaufgaben.

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Kinder lieben Rätsel und Denksportaufgaben.

Spielerisch lernen – was bedeutet das?

Hinter den beiden Wörtern steckt die Förderung der emotionalen, kognitiven, kreativen, motorischen und sozialen Entwicklung unserer Kinder in spielerischer Form. Sie entwickeln und üben dabei wichtige Fähigkeiten sowie Verhaltensweisen, die für die Entfaltung ihrer Gesamtpersönlichkeit bedeutend sind. Insbesondere die Grundschulen sind gefragt: Lehren sollte sowohl alltagsnah als auch ganzheitlich konzipiert sein. Spielen hat verschiedene Effekte auf den Nachwuchs:

  • anregend
  • belebend
  • beruhigend
  • entspannend

Eltern, Kindergärtner, Schul- sowie Nachhilfelehrer haken bestenfalls in den kindlichen Spieltrieb ein und entwickeln daraus lehrreiches Wissen. Grundsätzlich gilt: Findet der Nachwuchs Spaß am Lernen, ist er mit größerem Eifer dabei und kann sich außerdem länger konzentrieren.

Kinderzimmer sorgfältig ausstatten

Basteln und Malen regt die Phantasie sowie Kreativität der Kinder an, einige von ihnen können sich stundenlang dafür begeistern. Spätestens ab dem Schulalter, besser schon vorher, sollten sie über einen Schreibtisch in ihrem eigenen Zimmer verfügen. Insgesamt wählt man Möbel, Dekorationen und Farbgestaltung dem Alter des Kindes entsprechend aus. Gerade Farben spielen eine wichtige Rolle bei der Gestaltung einer individuellen Atmosphäre des Raumes. Auf vielfältige Weise beeinflussen sie uns Menschen. So begünstigen warme Töne beispielsweise das Leistungsspektrum. Tageslicht und Farben haben Einfluss auf die Stimmung, das Verhalten und Wohlbefinden. Es ist erwiesen, dass in explizit für jedes Lebensalter gestalteten Umgebungen die Lernerfolge um 55 bis 78 Prozent höher liegen.

Fünf Tipps zum spielerischen Lernen

Es gibt zahlreiche Alternativen zur Wissenserweiterung unserer Kinder, wobei selbst die Eltern noch etwas lernen können. Bilderbücher spielen für unsere Jüngsten eine wichtige Rolle, Detektiv- und Krimigeschichten zum Mitraten für die etwas Älteren. Im Folgenden haben wir fünf beliebte Möglichkeiten zusammengestellt, bei denen der Nachwuchs Spaß hat und gleichzeitig viel lernt.

Spannende Schnitzeljagden

Bei einer Schnitzeljagd erleben Kinder spannende Zeiten und profitieren gleichzeitig von dem Vorteil, sich an der frischen Luft zu bewegen. Zum Beispiel eine Schatzsuche stellt für unseren jüngeren Nachwuchs ein kleines Abenteuer dar. Er ist mit Feuereifer dabei, wenn zunächst die Route durch das Lösen von Rätseln herausgefunden werden muss. Zum Beispiel an einer Station kann man die Frage stellen, welche Blumen dort wachsen. Bereicherung bieten außerdem kleine Aufgaben, die die Kinder bewältigen müssen. Diese können das Sammeln von Baumfrüchten wie Kastanien und Eicheln, Blättern oder ein Eierlauf sein. Mit der richtigen Antwort oder Lösung einer Herausforderung erhalten die Teilnehmer einen Hinweis auf ihren weiteren Weg.

Riech-Quiz

Ein Kindergeburtstag mit mehreren Gästen bietet sich an, um ein ganz besonderes Quiz zu gestalten. Hierbei kommt die Nase zum Einsatz, d.h., die Teilnehmer riechen an etwas und sollen erkennen, was es ist. Der Vorteil ist, dass man dieses Spiel sowohl zu Hause als auch im Freien genießen kann. Wer Outdoor-Erlebnisse bevorzugt, wählt am Besten eine Gegend aus, in der Wildkräuter und -gemüse wachsen. In Deutschland verbreitet sind beispielsweise Bärlauch, Giersch, Spitzwegerich und die Knoblauchsrauke. Selbstverständlich kann man auch den eigenen Garten nutzen, um Kinder raten zu lassen, ob sie eine Rose, Dill, Lavendel oder Zitronengras vor sich haben. Findet das Riech-Quiz indoor statt, lassen sich problemlos Lebensmittel und Gewürze aus der Küche nutzen.

Digitale Medien hinzuziehen

Die Digitalisierung ist heute nahezu unverzichtbar, denn für den Nachwuchs ist es mittlerweile eine Selbstverständlichkeit, Smartphone, PC und Co zu nutzen. Eine Umfrage ergab sogar, dass unsere Jüngsten am liebsten mit digitalen Medien lernen. Es gibt eine Vielzahl an Apps, die für das spielerische Lernen von Kindern entworfen wurden. Sie decken sämtliche Bereich von Mathematik über Deutsch bis zu fremden Sprachen ab. In der Regel sind sie entweder in faszinierende Geschichten oder Quizze verpackt, die einen magischen Reiz auf die jungen User ausüben. Ob Team- oder Einzelspiele, die unterschiedlichsten Motivationselemente sorgen für Freude an der Wissenserweiterung.

Digitale Medien bieten mittlerweile vielfältige Lernmöglichkeiten.

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Digitale Medien bieten mittlerweile vielfältige Lernmöglichkeiten.

Urlaubsreisen nutzen

Es spielt keine Rolle, ob ein Urlaub an einem fremden Ort bevorsteht, zurzeit genossen wird oder bereits beendet ist, Eltern können problemlos selbst ein Quiz oder Rätsel zu diesem Thema gestalten. Etwas Eigenengagement von Vater und Mutter gehört in jedem Fall dazu. Sie sollten sich selbst zunächst informieren und Fragen zusammenstellen. Kinder sind mit Begeisterung dabei, um diese zu beantworten. Ihre Kenntnisse entnehmen sie entweder aus den Erfahrungen in den Ferien, aus Büchern oder dem Netz. Steht die Reise noch bevor, empfiehlt es sich, auch die fremde Sprache mit einzubauen. Der Nachwuchs wird das zuvor Erlernte mit Sicherheit voller Stolz im Urlaub in einem Restaurant oder Hotel präsentieren.

Quizze und Brettspiele im Handel

Ab und an einen Spielabend zu Hause einzulegen, fördert das Zusammengehörigkeitsgefühl der Familie und bringt Kinder ihren Eltern näher. Vor allem im Winter, wenn das Wetter Ausflüge ins Freie verhindert, können Wissensspiele eine tolle Abwechslung sein. Im Handel gibt es eine große Auswahl für jede Altersklasse. Da junge Menschen von Natur aus neugierig sind, gehen sie meist mit großer Motivation an Brettspiele und Quizze heran. Dem Themenangebot sind keinerlei Grenzen gesetzt: Formen und Farben für die Kleinsten, Tiere oder Berufe wie Feuerwehrmann für die etwas Größeren, Technik sowie Allgemeinwissen für Teenager, sämtliche Interessengebiete sind abgedeckt.

Was alle Eltern selbst tun können

Die perfekte Art, um Kinder tagtäglich im Alltag selbst zu fördern ist, sich mit ihnen zu unterhalten und dabei Fragen einzustreuen. Eine kostengünstigere und unauffälligere Variante, dem Nachwuchs etwas beizubringen, gibt es nicht. Vorteilhaft ist außerdem, dass der Wissensdurst der Kleinen meist zu weiteren Fragestellungen und Antworten führt. Wer sich zum Beispiel mit dem Alter von Elefanten beschäftigt, kann Vergleiche zu anderen Tieren ziehen. So kommt eines zum anderen, wobei der Lerneffekt hoch ist.

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