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Für eine Kindheit wie im Bilderbuch

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Schaut mein Kind zu viel Fernsehen?

Fernsehen ist für Kinder sehr verlockend. Ständig Action und Bewegung: Langeweile kann da kaum aufkommen. Aber wie schädlich ist der Fernsehkonsum für Kinder wirklich?

Zu viel Fernsehen ist schädlich – das steht fest. Übergewicht droht, weil die Bewegung fehlt; die actionreiche Handlung kann unter Umständen zu Albträumen führen; nicht selten sind auch Verschlechterungen in der Schule und Aggressionen die Folge.

Und laut einer Langzeitstudie der Universität von Otago in Neuseeland werden Kinder, die schon früh viel Fernsehen schauen, später häufiger antisozial oder gar kriminellAber was genau passiert in den Köpfen der Kinder?

Was löst Fernsehen bei Kindern aus?

Wie die Kinder das Gesehene verarbeiten, hängt vor allem vom Alter ab. Bis sie sechs Jahre alt sind, können Kinder noch nicht zwischen Realität und Fiktion unterscheiden. Sie begreifen die fiktive Handlung einer TV-Serie oder eines Films als real.

Erst im Grundschulalter beginnen sie, die fiktive TV-Welt als solche wahrzunehmen. Doch noch haben sie Probleme, sich von der Geschichte zu lösen und sie ausreichend zu verarbeiten. Oft dauert die Verarbeitung mehr als eine Stunde.

Erst mit zehn Jahren können Kinder die Unwirklichkeit mit Distanz betrachten. Trotzdem machen sie sich natürlich Gedanken über das Gesehene.

Wie viel Fernsehen ist okay?

Um Ihre Kinder vor übermäßigem TV-Konsum zu schützen, ist es entscheidend, dass Sie als Elternteil eine Vorbildfunktion einnehmen. Kinder imitieren das Verhalten ihrer Eltern. Schauen Sie also viel Fernsehen, wird auch Ihr Kind seine Zeit gerne vor dem Fernseher verbringen. 

Kinder, die jünger als drei Jahre sind, sollten am besten gar kein Fernsehen schauen. Mit frühestens drei Jahren sind pro Tag maximal 30 Minuten empfehlenswert. In der Grundschule kann die Zeit auf eine Stunde erhöht werden; ab zehn Jahren sind 90 Minuten die Obergrenze.

Welche Sendungen eignen sich für Kinder?

Wissenssendungen sind sehr lehrreich und eine gute Möglichkeit für Kinder, Dinge zu erfahren, mit denen sie sonst nicht in Verbindung gekommen wären. Empfehlungen, welche Sendungen für Ihr Kind geeignet sind, finden Sie bei Flimmo, einer Programmberatung für Eltern.

Um Albträume zu vermeiden, sollte Ihr Kind nicht direkt vor dem Zubettgehen den Fernseher anmachen. Besser ist es am Nachmittag, denn danach bleibt genügend Zeit zur Verarbeitung. Reden Sie mit Ihrem Kind über das Geschehen der Serie oder des Films. Nacherzählungen fördern die Fantasie und das Erinnerungsvermögen und helfen dabei, Gesehenes besser zu verarbeiten.

Für die Fantasie und Kreativität ist es jedoch besser, den Ferseher aus zu lassen und zu einem Buch zu greifen: Denn beim Lesen wandeln die Kinder das Gehörte oder Gelesene selbst in Bilder um.

Häufig gestellte Fragen

Ab wie viel Jahren sollten Kinder frühestens fernsehen?

Bis zum dritten Lebensjahr sollten Kinder nicht mit Fernseher und Co konfrontiert werden. Auch wenn sie fasziniert darauf ansprechen. Gerade in den ersten drei Jahren brauchen die Kinder in erster Linie Zuwendung und so viele unterschiedliche sinnliche Erfahrungen wie möglich.


Welche Auswirkung hat zu viel Fernsehen auf Kinder?

Es ist inzwischen durch Studien sehr gut belegt: Kinder, die im Alter zwischen zwei und fünf Jahren zu häufig vor dem Fernseher (PC, Smartphone) saßen, haben eine schlechte Schlafqualität und bringen später in der Schule schlechtere Leistungen. Vor allem bei der mündlichen Mitarbeit und beim Rechnen. Sie sind inaktiver, werden häufiger gemobbt und sind anfälliger für Junk-Food. In der Folge haben sie später auch einen höheren BMI (Body Mass Index).


Wie lange sollten Kinder fernsehen in welchem Alter?

Das Bundesgesundheitsministerium für Gesundheit rät, dass Kinder zwischen drei und sechs Jahren nicht länger als eine halbe Stunde am Tag fernsehen sollten. Weitere Empfehlungen lauten 45 Minuten täglich für die Sieben- bis Zehnjährigen. Wird mal ein längerer Film geschaut, dann kann das Fernsehen auch mal zwei Tage ausbleiben. Für Zehn- bis Dreizehnjährige werden 90 Minuten angegeben. Wobei die täglichen Zeiten nicht bedeuten, dass täglich ferngesehen wird. Fernsehfreie Tage sind nicht nur für Kinder von Vorteil.


Wie kann ich meinem Kind das Fernsehen abgewöhnen?

Am wichtigsten sind Sie als Vorbilder. Es ist Kindern nur schwer zu vermitteln, dass zu viel fernsehen nicht gut für sie ist, wenn sie sehen, dass ihre Eltern ständig auf Bildschirme starren. Vereinbaren Sie zusammen feste Regeln in Bezug auf die Tageszeiten und Länge der Fernsehzeit. Machen Sie Alternativangebote, unternehmen Sie etwas zusammen und auf keinen Fall sollte der Fernseher beim Essen oder bei anderen Tätigkeiten nebenherlaufen.


Welche Auswirkung hat zu viel Fernsehen auf Kinder?

Es ist inzwischen durch Studien sehr gut belegt: Kinder, die im Alter zwischen zwei und fünf Jahren zu häufig vor dem Fernseher (PC, Smartphone) saßen, haben eine schlechte Schlafqualität und bringen später in der Schule schlechtere Leistungen. Vor allem bei der mündlichen Mitarbeit und beim Rechnen. Sie sind inaktiver, werden häufiger gemobbt und sind anfälliger für Junk-Food. In der Folge haben sie später auch einen höheren BMI (Body Mass Index).


Macht zu viel Fernsehen Kinder dumm?

Bis zum sechsten Lebensjahr macht das kindliche Gehirn entscheidende Entwicklungsphasen durch. Übermäßiger Fernsehkonsum in dieser Zeit hat erhebliche, negative Auswirkung auf das spätere Verhalten der Kinder. Das ist später auch nur noch schwer zu korrigieren. Die Kinder werden nicht unbedingt dümmer sein, nur haben sie viele Nachteile beim Lernen. Eben aufgrund ihres veränderten Verhaltens, Passivität und Immobilität. Das wirkt sich dann wiederum auch auf die Lern- und Aufnahmefähigkeit aus.


Macht zu viel Fernsehen Kinder dick?

Einmal direkt und einmal indirekt. Für jeden Körper ist das bewegungslose vor dem Bildschirm sitzen eine sichere Möglichkeit Fettpolster anzusetzen. Darüber hinaus hat häufiges Fernsehen bei Kindern auch noch Auswirkungen auf ihre Zukunft. In der Form, dass es ein eher passives Verhalten und ein gesteigertes Naschverhalten begünstigt. Also ein klares: Ja. Studien ergaben, dass der BMI bei den Fernsehkindern im Durchschnitt fünf Prozent höher lag, als bei Kindern die wenig bis gar kein Fernsehen sehen durften.


Wie merke ich, ob mein Kind zu viel fernsieht?

Wenn Ihr Kind noch keine eigenen Endgeräte besitzt, wird die Kontrolle noch recht einfach sein. Unabhängig davon ist es wichtig, im Gespräch zu bleiben. So bekommen Sie mit, welche Themen Ihr Kind aktuell beschäftigen. Achten Sie auf Tagesmüdigkeit und Unkonzentriertheit. Darauf, ob es sich häufig in sein Zimmer zurückzieht und weniger Freunde zu Besuch kommen. Ein Nachlassen der schulischen Leistungen sowie insgesamt ein eher teilnahmsloses Verhalten können weitere Anzeichen dafür sein, dass Ihr Kind zu viel passive Unterhaltungsprogramme konsumiert.


Zählt Handyzeit auch zur Fernsehzeit?

Im Grunde ja. Auch wenn es am Smartphone jede Menge interaktive, interessante Dinge zu erforschen gibt (wie am PC oder Laptop). Es lassen sich aber auch Filme und Video-Clips darauf anschauen. Wenn Ihr Kind mit dem Handy beschäftigt ist, nimmt es auf jeden Fall nicht aktiv am richtigen Leben teil. Es bewegt sich in einer zweidimensionalen Welt. Eltern sollten also auch darauf achten, wie oft und wofür das Smartphone benutzt wird.


Welche Alternativen zum Fernsehen funktionieren bei Kindern?

Im Grunde kann das ganze echte, tägliche Leben für Kinder spannender sein als jede Teletubbie-Serie und jeder Kinderfilm. Die Alternativen sind also nichts Neues:

  • Gesellschaftsspiele mit der Familie und den Freunden
  • spannende Ausflüge, Picknick, Schwimmbad, Kinderbauernhof
  • Kursangebote (von der Stadt oder dem Landkreis zum Malen, Töpfern, u.v.m.)
  • Sportangebote
  • Schnitzeljagden
  • bei interessanten Aufgaben helfen oder eigenständig durchführen lassen (Fahrrad putzen, reparieren, Autowaschen, kleines Beet anlegen, Holzhaus bauen, Kuchen backen, etc.)
  • Kurzum, zeigen Sie Ihrem Kind einfach häufiger, wie spannend das ganz alltägliche Leben sein kann

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