Präsentiert vom Sailer Verlag - Deutschlands großer Wissensverlag für Kinder
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Sicherheit im Auto: Wie Sie mit Ihrer Familie sicher verreisen

Kroatien, Spanien, Südfrankreich oder Italien: Viele der beliebtesten Familienreiseziele sind per PKW gut zu erreichen. Mit Kindern mehrere Stunden im Auto zu verbringen, kann zwar anstrengend sein, ist jedoch deutlich günstiger als eine Flugreise. Nicht verzichten dürfen Eltern jedoch auf die notwendige Sicherheit. Die folgenden Punkte sind unabdingbar.

Ladungssicherung

Wer in den Urlaub fährt, hat meist viele Dinge dabei. Kleidung, Spielsachen, die Reiseapotheke und gelegentlich auch Kinderfahrzeuge müssen untergebracht werden. Unbedachtes Packen kann hier zur großen Gefahr werden, denn sowohl bei starken Bremsungen als auch bei Unfällen passiert es schnell, dass Ladung unkontrolliert im Innenraum des Wagens herumgeschleudert werden. Das Gewicht dieser Geschosse vervielfacht sich durch die Geschwindigkeit immens, weswegen akute Lebensgefahr für alle Insassen besteht. Aus diesem Grund müssen einige wichtige Regelungen zur Ladungssicherung vor jeder Reise berücksichtigt und richtig umgesetzt werden. Auch der ADAC liefert weiterführende Hinweise zu diesem Thema und gibt Tipps.

Viel Gepäck sollte stets mit einem Gitter oder Netz gesichert werden.

Viel Gepäck sollte stets mit einem Gitter oder Netz gesichert werden. (Quelle: BerndSold (CC0-Lizenz)/ pixabay.com) 

So sollten schwere Dinge wie Koffer oder auch Kinderroller und Wasserkästen grundsätzlich im Kofferraum untergebracht werden. Hier ist ganz unten und so weit hinten wie möglich der richtige Platz. Im besten Fall werden die schwersten Gepäckstücke ganz dicht an die Rückenlehne der Rückbank herangeschoben. Obenauf dürfen lediglich leichte Sachen gelegt werden. Jacken oder Decken beispielsweise. Sobald die Gepäckmenge so groß ist, dass Dinge über die Rücksitzlehne hinaus gelagert werden müssen, braucht es außerdem ein Gitter oder Netz, das den Kofferraum von dem Bereich trennt, in dem Kinder und Eltern sitzen. Unbedingt vermeiden sollten Eltern das Umklappen der hinteren Sitze. Auch wenn das mehr Platz verspricht, leidet die Sicherheit im Innenraum immens.

Gute und passende Kindersitze auswählen

Für alle Mitreisenden im PKW gilt selbstverständlich Gurtpflicht. Während die Eltern ohne eine zusätzliche Sitzerhöhung fahren können, ist das bei Kindern erst dann erlaubt, wenn diese wenigstens 1,50 Meter groß sind oder das zwölfte Lebensjahr vollendet haben. Mit jüngeren und kleineren Kindern zu verreisen und zu fahren, ist daher ausschließlich mit einem geeigneten und sicheren Kindersitz möglich.

Auch wenn es gemütlich aussieht: Fahren im Kindersitz ohne Gurt ist streng verboten und gefährlich.

Auch wenn es gemütlich aussieht: Fahren im Kindersitz ohne Gurt ist streng verboten und gefährlich.  (Quelle: rhonda_jenkins (CC0-Lizenz)/ pixabay.com)

Bei einem guten Kindersitz fließen mehrere Details zusammen. So muss der Sitz seiner Gewichtsklasse entsprechend zu den Maßen des Kindes passen, dessen Körpergröße entsprechen und über gültige TÜV- oder GS-Siegel verfügen. Kinder sollten in ihrem Sitz so sitzen können, dass im Bereich der Schultern oder des Rückens keine zu großen Lücken entstehen. Für kleinere Kinder empfehlen sich außerdem Sitze, die mit eigenem Fünf-Punkt-Gurt ausgestattet sind, da dieser den Körper im Falle einer starken Bremsung besser und sicherer festhält. Bei älteren Kindern genügt der Drei-Punkt-Gurt des PKW, der durch entsprechende Ösen am Kindersitz geführt werden muss.

Sehr kleine Kinder können heute auch in Sitzen fahren, die sich gegen die Fahrtrichtung richten. Das ist durchaus empfehlenswert, denn bei einer Bremsung wird das Kind mit dem Rücken in den Sitz gedrückt, was Nacken, Kopf und Schultern schützt. Falls vor der nächsten Reise ein Neukauf ansteht, finden Sie bei Bild.de die besten Kindersitze im Test.

Müdigkeit vermeiden

Ein nicht zu unterschätzender Risikofaktor in puncto Sicherheit ist das Wohlbefinden des Fahrers. Insbesondere bei langen Urlaubsfahrten, die früh am Morgen oder mitten in der Nacht starten, überkommt viele Fahrer die Müdigkeit. Wie eine Statistik zeigt, kam es in Deutschland 2017 jedoch zu rund 1.940 Unfällen mit Personenschaden, bei denen Übermüdung des Fahrers als Ursache gilt.

Wer in der Nacht oder sehr früh startet, wird möglicherweise müde.

Wer in der Nacht oder sehr früh startet, wird möglicherweise müde. (Quelle: Tarabiscuite (CC0-Lizenz)/ pixabay.com) 

Der Fahrer sollte daher vor der Reise erholt, gesund und gut ausgeschlafen sein. Während der Fahrt empfiehlt es sich, regelmäßige Pausen einzulegen, sich einen Kaffee zu holen und erst dann weiterzufahren, wenn die Müdigkeit verflogen ist. Bei langen Fahrten kann es auch sinnvoll sein, regelmäßige Fahrerwechsel einzuplanen oder im Zweifel einen längeren Zwischenstopp einzulegen. Auf dem Weg nach Kroatien beispielsweise bietet sich Österreich als Ort für einen Halt über Nacht an und wer nach Spanien möchte, verbringt eine Nacht in Südfrankreich. Grundsätzlich gilt also: Es ist nicht empfehlenswert, so schnell wie möglich ankommen zu wollen und dabei die eigenen Körpersignale zu ignorieren.

Ablenkungsfreies Reisen: Besser für den Fahrer

In vielen Bussen ist auch heute noch ein Schild zu sehen, das Fahrgästen das Reden mit dem Fahrer während der Fahrt verbietet. Was zunächst wie eine sinnlose Regelung erscheint, hat durchaus einen wertvollen Grund. Ablenkungen nämlich können schnell dafür sorgen, dass der Fahrer nicht mehr konzentriert auf die Straße achtet. So kann er in Gefahrensituationen nicht schnell genug handeln, oder erzeugt diese selbst.

Eltern sollten daher ihren Kindern vorab erklären, wie wichtig es ist, Mama oder Papa während der Fahrt nicht abzulenken. Lauthalses Streiten oder Schreien sollten genauso verboten sein wie das Herumwerfen von Dingen. Für gewöhnlich aber ist das kein Problem. Mit den richtigen Tipps für lange Autofahrten sind Kinder gut beschäftigt und die Urlaubsfahrt fällt harmonischer und ruhiger aus. Falls die Emotionen zwischendurch doch einmal hochkochen, ist ein kurzer Zwischenstopp zur Klärung der Angelegenheit die beste Entscheidung.

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