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Für eine Kindheit wie im Bilderbuch

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Die 50+ schönsten Weihnachtsgedichte für Kinder

Wir präsentieren Ihnen die schönsten Weihnachtsgedichte. Unsere Gedichte können Sie gemeinsam lesen oder mit Ihrem Kind auswendig lernen und am Heiligen Abend unter dem Weihnachtsbaum vortragen.

Die Heiligen drei Könige

Die Heiligen drei Könige aus Morgenland,
Sie frugen in jedem Städtchen:
"Wo geht der Weg nach Bethlehem,
Ihr lieben Buben und Mädchen?"

Heinrich Heine (1797 - 1856)


Fröhlich soll mein Herze springen dieser Zeit, da vor Freud alle Engel singen.

Paul Gerhardt (1607


Sehet, was hat Gott gegeben:
seinen Sohn zum ew'gen Leben.
Dieser kann und will uns heben
aus dem Leid in Himmels Freud.

Paul Gerhardt (1607 - 1676)

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Die besinnlichen Tage zwischen Weihnachten und Neujahr
haben schon manchen um die Besinnung gebracht.

Joachim Ringelnatz (1883 - 1934)


O Weihnachtsbaum

O Weihnachtsbaum,
O Weihnachtstraum!
Wie erloschen ist dein Glanz,
Wie zerstoben ist der Kranz,
Der um dich den Freudentanz
Schlang zur Weihnachtsfeier.

O Weihnachtsbaum,
O Weihnachtstraum!
Der du noch an jedem Ast
Halbverbrannte Kerzen hast;
Denn wir löschten sie mit Hast
Mitten in der Feier.

O Weihnachtsbaum,
O Weihnachtstraum!
Jeder Zweig ist noch beschwert,
Und kein Naschwerk abgeleert.
Ach, dass du so unverheert
Überstandst die Feier.

O Weihnachtsbaum,
O Weihnachtstraum!
Mit den Früchten unverzehrt,
Mit den Kerzen unversehrt,
Steh, bis Weihnacht wiederkehrt,
Steh zur Todtenfeier.

O Weihnachtsbaum,
O Weihnachtstraum!
Wenn wir neu dich zünden an,
Kaufen wir kein Englein dran;
Unsre beiden Englein nahn
Drobenher zur Feier.

Friedrich Rückert (1788 - 1866)


Christbaum

Wie schön geschmückt der festliche Raum!
die Lichter funkeln am Weihnachtsbaum!
o fröhliche Zeit, o seliger Traum!
Die Mutter sitzt in der Kinder Kreis;

nun schweiget Alles auf ihr Geheiß:
sie singet des Christkind’s Lob und Preis.
Und rings, vom Weihnachtsbaum erhellt,
ist schön in Bildern aufgestellt

des heiligen Buches Palmenwelt.
Die Kinder schauen der Bilder Pracht,
und haben wohl des Singens acht,
das tönt so süß in der Weihenacht!

O glücklicher Kreis im festlichen Raum!
o gold’ne Lichter am Weihnachtsbaum!
o fröhliche Zeit! o seliger Traum!

Peter Carl August Cornelius (1824 - 1874)


O Tannenbaum

O Tannenbaum, O Tannenbaum,
Wie treu sind deine Blätter.
Du grünst nicht nur zur Sommerzeit,
Nein auch im Winter wenn es schneit.
O Tannenbaum, O Tannenbaum
Wie grün sind deine Blätter!

O Tannenbaum, O Tannenbaum,
Du kannst mir sehr gefallen!
Wie oft hat schon zur Winterszeit
Ein Baum von dir mich hoch erfreut!
O Tannenbaum, O Tannenbaum,
Du kannst mir sehr gefallen!

O Tannenbaum, O Tannenbaum,
Dein Kleid will mich was lehren:
Die Hoffnung und Beständigkeit
Gibt Mut und Kraft zu jeder Zeit!
O Tannenbaum, O Tannenbaum,
Dein Kleid will mich was lehren.

Ernst Gebhard Salomon Anschütz (1780-1861)


Christnacht

Wieder mit Flügeln, aus Sternen gewoben,
Senkst du herab dich, o heilige Nacht;
Was durch Jahrhunderte alles zerstoben –
Du noch bewahrst deine leuchtende Pracht.

Ging auch der Welt schon der Heiland verloren,
Der sich dem Dunkel der Zeiten entrang,
Wird er doch immer aufs neue geboren,
Nahst du, Geweihte, dem irdischen Drang.

Selig durchschauernd kindliche Herzen,
Bist du des Glaubens süßester Rest;
Fröhlich begangen bei flammenden Kerzen,
Bist du das schönste, das menschlichste Fest.

Leerend das Füllhorn beglückender Liebe,
Schwebst von Geschlecht zu Geschlecht du vertraut
Wo ist die Brust, die verschlossen dir bliebe,
Nicht dich begrüßte mit innigstem Laut?

Und so klingt heut noch das Wort von der Lippe,
Das einst in Bethlehem preisend erklang,
Strahlet noch immer die lieblichste Krippe
Tönt aus der Ferne der Hirten Gesang

Was auch im Sturme der Zeiten zerstoben
Senke herab dich in ewiger Pracht,
Leuchtende du, aus Sternen gewoben,
Frohe, harzduftende, heilige Nacht!

Ferdinand von Saar (1833 - 1906)


Wenn das Haus durchsichtig wird, gehören die Sterne mit zum Fest.

Hugo von Hofmannsthal (1874 - 1929)


Weihnachten

Weißer Flöckchen Schwebefall,
Stille Klarheit überall,
Glockenklang und Schellenklingen,
Mäulchen, die vom Christkind singen,
Flammen, die von grünen Zweigen
Gläubig, strahlend aufwärts steigen,
Und im tiefsten Herzen drinnen

Ein Erinnern, ein Besinnen
Neige dich, mein Herz, und bete,
Dass das Christkind zu dir trete,
Auch in deiner Schwachheit Gründen
Eine Flamme zu entzünden,
Die das Ringen Deiner Tage
Gläubig strahlend aufwärts trage.

Anna Ritter (1865 - 1921)


Abwärts wend' ich mich zu der heiligen, unaussprechlichen, geheimnisvollen Nacht – fernab liegt die Welt, wie versenkt in eine tiefe Gruft, wie wüst und einsam ihre Stelle!

Novalis (1772 - 1801)


In der Christnacht

Ein Bettelkind schleicht durch die Gassen
der Markt lässt seine Wunder sehn:
Lichtbäumchen, Spielzeug, bunte Massen.
Das Kind blieb traumverhalten stehn.

Aufseufzt die Brust, die leidgepresste,
die Wimpern sinken tränenschwer.
Ein freudlos Kind am Weihnachtsfeste
ich weiß kein Leid, das tiefer wär.

Im Prunksaal gleißt beim Kerzenscheine
der Gaben köstliches Gemisch,
und eine reichgeputzte Kleine
streicht gähnend um den Weihnachtstisch.

Das Schönste hat sie längst, das Beste,
ihr Herz ist satt und wünscht nichts mehr.
Ein freudlos Kind am Weihnachtsfeste
ich weiß kein Leid, das tiefer wär.

Doch gälts in Wahrheit zu entscheiden,
wer des Erbarmens Preis verdient
ich sprach: Das ärmste von euch beiden
bist du, du armes reiches Kind!

Ottokar Kernstock (1848 - 1928)


Ein Fest naht, ein Fest wie kein anderes. für alle, die guten Willens sind. Ein Fest, dessen Geist die Welt umspannt und über Berge und Täler die Botschaft verkündet: Christ ist geboren.

Joachim Ringelnatz (1883 - 1934)


Weihnachts-Kantilene

Maria war zu Bethlehem,
Wo sie sich schätzen lassen wollte;
Da kam die Zeit, dass sie gebären sollte;
Und sie gebar ihn

Und als sie ihn geboren hatte
und sah den Knaben nackt und bloß;
Fühlt sie sich selig, fühlt sich groß,
und nahm voll Demut ihn auf ihren Schoß

Und freuet sich in ihrem Herzen fein,
berührt den Knaben zart und klein
Mit Zittern und mit Benedei'n,
und wickelt ihn in Windeln ein

Und bettete ihn sanft in eine Krippe hin.
Sonst war kein Raum für ihn.
Vor Gott gehts göttlich her,
und nicht nach Stand und Würden.

Herodem lässt er leer,
mit seinem ganzen Heer;
Und Hirten auf dem Felde bei den Hürden
Erwählet er.

Sie saßen da und hüteten im Dunkeln ihre Herde,
mit unbefangnen, frommen Sinn;
Da stand vor ihnen an der Erde,
Ein Engel Gottes… und trat zu ihnen hin,

und sie umleuchtete des Herren Klarheit,
und er sagte ihnen die Wahrheit.
Und eilend auf sie standen,
Gen Bethlehem zu gehn,

und kamen hin und fanden,
Ohn' weiteres zu verstehn.
Maria und Joseph beide.
Und in der Krippe lag zu ihrer großen Freude,

in seinem Windelkleide,
auf Grummet von der Weide,
der Knabe wunderschön.
Die Väter hoffeten auf ihn mit Tränen

und mit Flehn,
und sehnten sich, den Tag des Herrn zu sehn,
und sahn ihn nicht.
Was Gott bereitete,

und von der Welt her heimlich und verborgen war,
ward in der Zeiten Fülle offenbar.
Die Weisen fielen vor ihm nieder,
und gaben ihre Schätze gern,

Und gaben Weihrauch, Gold und Myrrhen.
Sie sahen seinen Stern,
und kannten ihren Heiland, ihren Herrn,
und ließen sich das Heu und Stroh nicht irren.

Dem Menschen dünkt es wunderbar,
und mag es nicht verstehn;
doch ist's wahrhaftig wahr!
und selig sind die Augen die ihn sehn.

Matthias Claudius (1740 - 1815)


Ich werde Weihnachten in meinem Herzen ehren und versuchen, es das ganze Jahr hindurch aufzuheben.

Charles Dickens (1812 - 1870)

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