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Sport für Kinder – die besten Sportarten für jedes Alter

Fernsehen, Computer, Internet, Tablets und Videospiele sind fester Bestandteil in der Freizeit von Kindern. Der Sport kommt dabei oft zu kurz. In der Entwicklung Ihrer Kinder spielt Bewegung jedoch eine wichtige Rolle.

Auch in der Schule müssen Kinder den größten Teil der Zeit auf einem Platz sitzen und kommen nur in der Pause dazu, sich auszutoben. Laut KIM-Studie aus dem Jahr 2016 nehmen Hausaufgaben und Fernsehen einen größeren Teil der Freizeit in Anspruch als Sport. 

Frezeitaktivitäten

Die Folgen sind häufig schon in jungen Jahren Haltungsfehler und eine eingeschränkte Bewegungsfähigkeit. Insbesondere Bauch- und Rückenmuskeln sind dann nicht richtig ausgeprägt, was zu einer schlechten Haltung führt und Rückenschmerzen begünstigt. Der Gleichgewichtssinn leidet ebenfalls darunter und häufig führt die mangelnde Bewegung auch zu Übergewicht.

Der Mangel an Bewegung führt allerdings nicht nur zu körperlichen Einschränkungen, sondern auch zu geistigen. Für Kinder wie Erwachsene gleichermaßen gilt, dass die Aufnahmefähigkeit durch Sport gesteigert wird, da durch die Bewegung der Blutfluss angeregt und das Gehirn besser mit Sauerstoff versorgt werden kann.

1. Das richtige Einstiegsalter

Viele Eltern möchten ihre Kinder so früh wie möglich an Bewegung heranführen, wissen aber nicht genau, mit welchem Alter welcher Sport überhaupt in Frage kommt. Schließlich sollen die Kleinen nicht überfordert werden. Doch viel Bewegung ist auch im frühen Entwicklungsstadium gut und so können bereits Babys in ihrem natürlichen Bewegungsdrang von den Eltern unterstützt werden.

2.1. Babyturnen und Babyschwimmen

Trainierte Babys können meist schneller aufrecht sitzen oder krabbeln.

Für frischgebackene Eltern werden häufig unter der Aufsicht einer Hebamme Gruppen für Babyturnen angeboten und auch Babyschwimmen erfreut sich großer Beliebtheit. Meist werden Kurse angeboten für Kinder, die bereits krabbeln und robben können und für jene, die noch nicht so mobil sind.

Den Kindern wird in diesen Kursen kein fester Bewegungsablauf vorgegeben, sondern es wird vielmehr eine Umgebung geschaffen, in der sie sich ungestört bewegen können. Meist werden die Räume mit Matten ausgelegt, Kriechtunnel geschaffen, ein Bällebad eingerichtet und Ebenen mit verschiedenen Höhen und Unebenheiten angeboten, die die Kinder anregen, selbst auf Entdeckungstour zu gehen, so weit es ihnen schon möglich ist. 

Mit Babys, die noch nicht krabbeln können, werden beim Babyturnen eher Streck- und Dehnübungen gemacht; das Turnen ist also vielmehr noch eine Gymnastik. Ab etwa drei Monaten ist ein Baby in seinen Bewegungen sicher genug, dass es sie langsam schon gezielt ausführen kann. Mit etwa vier bis fünf Monaten sind die meisten Babys so weit, dass sie sich ohnehin schon gern mehr bewegen möchten, auch wenn es ihnen körperlich noch nicht so gut möglich ist.

Übungen, wie auf baby-und-familie.de vorgestellt werden, können auch leicht zu Hause ausgeführt werden. Sie haben nicht nur körperliche Effekte, sondern wirken sich auch positiv auf die geistige Entwicklung aus. Durch die motorischen Leistungen vernetzen sich die beiden Gehirnhälften besser miteinander. Indem die Kleinen spielerisch ihre Welt und ihre körperlichen Fähigkeiten kennenlernen, entwickeln sich auch ihre Sinne und ihr Gefühl für die Umwelt besser. Die Bewegung gemeinsam mit den Eltern und anderen Kindern sorgt für ein positives Gefühl und vermittelt auch den Eltern ein sicheres Gefühl im Umgang mit ihrem Kind. Zudem schlafen Babys nach einem Tag mit viel Bewegung deutlich besser ein, was auch für Erholung bei den Eltern sorgt. 

2.2. Kleinkind-Turnen und Tanzen

Beim Turnen lernen Kleinkinder sich und ihre körperlichen Fähigkeiten kennen.

Glücklich kann sich schätzen, wer ein Haus mit Garten oder eine große Wohnung hat, in der sich der Nachwuchs nach Herzenslust austoben kann. Häufig sind dem Bewegungsdrang von Kleinkindern allerdings Grenzen gesetzt. Zum einen, weil das Platzangebot nicht ausreichend ist oder weil sich andernfalls durch die Lärmentwicklung Nachbarn in ihrer Ruhe gestört fühlen. Insbesondere in Städten finden sich auch nicht immer Spielplätze in der näheren Umgebung, sodass das Kinderturnen eine lohnende Alternative ist.

Hier wird spielerisch die Motorik des Kindes geschult. Im Alter von einem bis drei Jahren werden die Kleinen noch von ihren Eltern begleitet. Meist werden in den Kursen Lieder gesungen und die Kinder passend dazu zu Bewegung animiert. Sie können hier auch erste Kontakte zu Gleichaltrigen knüpfen und entwickeln einen ausgeprägten Gleichgewichtssinn.

Ab drei Jahren können die Kinder auch ohne Begleitung ihrer Eltern teilnehmen. In diesen Kursen werden zudem bereits Grundlagen des Turnens vermittelt wie Rollen oder Purzelbäume und es wird schon an den ersten Geräten wie Sprossenwand, Trampolin, Barren und Kasten geturnt. Bälle, Reifen oder Seile kommen ebenfalls zum Einsatz.

Vielen Kindern macht besonders die Bewegung zur Musik Spaß. Viele Tanzschulen bieten daher Kurse auch schon ab drei oder vier Jahren an, in denen die Kinder erste Choreographien lernen und bereits ein gutes Gespür für Rhythmik und Koordination entwickeln.

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