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Die 120+ zauberhaftesten Blumengedichte für Kinder

Mit Blumen kann man einem lieben Menschen eine Freude machen. Noch besser: ein Gedicht oder ein passendes Zitat beilegen. Werfen Sie einen Blick auf unsere Auswahl!

Grün ist die Heide, die Heide ist grün,
aber rot sind die Rosen, eh‘ sie verblühn.

Hermann Löns (1866-1914)


Jede Blüte hat ihren Duft.

Aus der Türkei


Die Erschaffung einer kleinen Blume ist das Werk von Jahrtausenden.

William Blake (1757-1827)


Blumen sind Boten Gottes, die blühen, damit wir Menschen nicht vergessen, wie schön seine Schöpfung ist.

Kalenderspruch


Die schönsten Blumen blühen oft im Verborgenen.

Fernöstliche Weisheit


Die Freude, die wir an den Blumen haben, das ist noch ordentlich vom Paradiese her.

Philipp Otto Runge (1777-1810)


Noch ist die blühende, goldene Zeit, noch sind die Tage der Rosen.

Otto Roquette (1824-1896)


Rose

Rose, wie bist du reizend und mild!
Du bist der Unschuld liebliches Bild.
Rose, du trinkest himmlischen Tau,
schmückest den Busen, Garten und Au.

Du, die zur Gabe ich mir erkor,
lächelst aus Dornen freundlich hervor.
Sendest noch sterbend Düfte uns zu
Rose, du Holde!

Leben und sterben will ich wie du.

Johann Jakob Ihle (1702-1774)


Die Blume ist das Lächeln der Pflanze.

Peter Hille (1854-1904)


Die Königinnen der Blumenwelt

Wohl sind die Königinnen der Blumenwelt die, die auf der Höhe des Frühlings blühen, Maiblumen, Jasmin und Rose. Aber auch noch am gefrornen Fenster dem schlanken Wuchs der über dem Wasserglase schwebenden Hyacinthe, dem Krokus, der noch aus dem Schneegefild heraus sein buntes Glockenköpfchen heben muss, zu lauschen, es kann über die Wonnen der Rosenzeit gehen. Erinnerung, Sehnsucht, Hoffnung sind die Begleiter der ersten Frühlingsboten und Sehnsucht beglückt oft mehr als Besitz.

Karl Ferdinand Gutzkow (1811-1878)


Die Rose, welche hier dein äußres Auge sieht,
Die hat von Ewigkeit in Gott also geblüht.

Angelus Silesius (1624-1677)


In einer einzigen Blume gibt es genug Material, um Dutzende von Kathedralen damit auszuschmücken.

John Ruskin (1819-1900)


Ich ging im Walde so vor mich hin

Ich ging im Walde so für mich hin, 
und nichts zu suchen, das war mein Sinn. 
Im Schatten sah ich ein Blümlein stehn, 
wie Sterne leuchtend, wie Äuglein schön. 

Ich wollt' es brechen, da sagt es fein:
Soll ich zum Welken gebrochen sein?
Ich grub's mit allen den Würzlein aus,
zum Garten trug ich's, am schönen Haus.

Und pflanzt es wieder am stillen Ort:
Nun zweigt es immer und blüht so fort.

Johann Wolfgang von Goethe (1749-1832)


Ach, wir wissen, dass die Blumen welken schon nach kurzer Frist, doch Erwartung ihrer Blüte unsres Herzens Leben ist.

Meiji-ishin Tenno (1868-1912)


Rosen, ihr blendenden

Rosen, ihr blendenden,
Balsam versendenden!
Flatternde, schwebende,
Heimlich belebende,
Zweiglein beflügelte,
Knospen entsiegelnde,
Eilet zu blühn.

Johann Wolfgang von Goethe (1749-1832)


Blumen machen die Menschen fröhlicher, glücklicher und hilfsbereiter. Sie sind der Sonnenschein, die Nahrung und die Medizin für die Seele.

Luther Burbank (1849-1926)


Eine Blume als Knospe geschenkt, ist kein eitles Geschenk.

Isaac Watts (1674-1748)


Mein schöner Rosenstock

Man bot eine Blume mir, rein
Wie kein Mai sie je brachte ans Licht.
"Ein Rosenstock lieblich ist mein",
Sprach ich und achtet sie nicht.

Dann zu meinem Rosenstock gehnd,
Pflegt sein ich bei Tag und bei Nacht,
Meine Rose jedoch, mich verschmähnd,
Hat mir nur Dornen gebracht.

William Blake (1757-1827)


Ich habe lieber Rosen auf dem Tisch, als Diamanten um den Hals.

Emma Goldman (1869-1940)


Es hat die Rose sich beklagt, 
Dass gar zu schnell der Duft vergehe, 
Den ihr der Lenz gegeben habe. 

Da hab ich ihr zum Trost gesagt,
Dass er durch meine Lieder wehe,
Und dort ein ewiges Leben habe.

Friedrich Martin von Bodenstedt (1819-1892)

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